Dr. Hans MoserBundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz |
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"Trocknet der Rhein aus?" - Elemente einer zielführenden Klimafolgenforschung in der Hydrologie. |
| Die hydrometeorologischen und hydrologischen Größen Mitteleuropas weisen hinsichtlich ihrer Mittel- und Extremwerte bereits unabhängig vom derzeit diskutierten Klimawandel eine hohe langperiodische Variabilität auf. Es besteht deshalb von jeher die Notwendigkeit, sich auf diese starke Variabilität einzustellen, weshalb unsere Systeme mit dem Ziel der Minderung des Schadens infolge extremer Zustände bewirtschaftet wurden und werden. Die Analyse langer Zeitreihen der Lufttemperatur, der Gebietsniederschlagshöhe und des Abflusses im Rheingebiet zeigen, dass Änderungen in den vergangenen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts aufgetreten sind. Der neu hinzukommende Aspekt des Klimawandels ändert nicht die Aufgabe der Lösung des Optimierungsproblems unter Restriktionen. Weiterhin gilt es, dieses Optimierungsproblem zu lösen, allerdings unter veränderten Bedingungen, wozu seine Komponenten erneut bewertet bzw. quantifiziert werden müssen. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass bei den Aussagen zu den erwartenden Klimaänderungen insbesondere auf der regionalen Ebene noch große Unsicherheiten bestehen. Diese Unsicherheiten, die teilweise modellbedingt andererseits aber auch systembedingt sind, nehmen naturgemäß mit dem zeitlichen Szenariohorizont zu. Neben dem Klimasignal selbst sind deshalb auch die Unsicherheiten zu quantifizieren. |
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Ort |
| 02.07.2009 15:00 Uhr Großer Hörsaal |
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